Die Fotografie - für Sie und Dich.

Fotografie bedeutet für mich als Fotograf das kreative Darstellen der Wirklichkeit. Kreativität bedeutet für mich jedoch nicht die Verzerrung der Darstellung der Wirklichkeit durch Fotosoftware oder die Überziehung von Farben und Kontrasten mittels HDR-Fotografie [High Dynamic Range]. Deshalb sind alle Fotos auf dieser Website weitgehend so belassen, wie sie in der Kamera entstanden sind. Nachträgliche leichte Korrekturen u.a. zur Begradigung von Linien, Farbfehler u.a.m. mithilfe von Software stellen die Abbildungen relativ nah an der Realität dar. Gleichfalls entferne ich ggf. störende Elemente wie z.B. Steine, Schmutz usw., ohne den Bildinhalt wesentlich zu beeinflussen.

Deshalb ist meine Fotografie für Sie bzw. Dich. Ob Ihnen oder Dir diese gefällt, ist geschmacksabhängig - und das ist auch gut so.

Da alle Aufnahmen an einem neutralen und abgeglichenen 4K-Monitor von mir beurteilt wurden, kann ich eine wirklichkeitsnahe Wiedergabe zusichern. Abweichungen auf den verschiedensten kleinen und großen Anzeigegeräten sind dennoch möglich und lassen sich leider nicht verhindern.

Es ist beim fotografieren auch nicht so wichtig, welchen Wert eine Kamera hat. Natürlich gibt es technisch gesehen qualitative Unterschiede zwischen einem 50 €-Foto-Handy, einer 5.000 €- und einer 50.000 €-digitalen Spiegelreflexkamera. Mit allen kann man in Abhängigkeit vom Verwendungszweck der entstandenen digitalen Datei Fotoergebnisse erzielen. 

Viel wichtiger ist jedoch die Bildgestaltung, mit der ich wesentlich die Bildaussage beeinflussen kann. Und in diesem wichtigsten Punkt, der Bildgestaltung mit seinen verschiedensten Elementen, hat jeder fotografierende Mensch seinen eigenen Stil und wenn nicht sogar, seine Eigenheit.

Hinzu kommt, das auch ich gern mit Fotos am Computer "spiele", sie digital und aus rein künstlerischen Gesichtspunkten z.B. Farben verändere. Meine Arbeitsweise ist dann so ausgerichtet, dass der Bild-Betrachter erkennen sollte, dass es sich um eine gewollte kreative Veränderung handelt.

Der eigenständige Bereich der Dokumentations-Fotografie z.B. bei Unfällen, Tod, Forschung und Medizin bezogen auf Mensch und Tier sehr wichtig, ist jedoch ein eigenständiges, weniger kreatives Feld. Er soll den Betrachter nicht unterhalten, sondern ist aus den verschiedensten Gründen rein zu dessen Information gedacht.

Wenn man sich dennoch überlegt, welche technische Entwicklung die Fotografie weltweit seit ihrer Erfindung in Frankreich im 19. Jahrhundert genommen hat, ist es für mich einfach fantastisch, sich mit dieser nun digitalen Technik zu beschäftigen.

Ich liebe es einfach, eine Kamera in der Hand zu haben und hoffe, dass diese "Liebe" für die Betrachter meiner Fotos sichtbar wird.

Dabei schätze ich viele Arbeiten anderer Fotoschaffenden [Amateure, Berufsfotografen] und das zumeist dann, wenn sie ebenso ähnlich ethische Maßstäbe zur positiven Darstellung des Gesehenen haben wie ich. Offen gesagt, das Wort "Professionelle Fotografie/Fotograf" mag ich nicht. Damit werden fotografische Leistungen willkürlich in die Klassen "gut" und "weniger gut/schlecht" eingeteilt. Solange man die Bezeichnung "Profi-Fotograf" rein bezogen auf die Kennzeichnung der beruflichen Tätigkeit bezieht, mag das ja noch gehen. Aber wenn sich das auch automatisch auf die Qualität der angefertigten Arbeiten bzw. Produkte beziehen soll, ist das meiner Meinung nach nicht mehr korrekt.

Denn wer entscheidet, was gut oder weniger gut ist? Es ist ausschließlich der Betrachter der Fotos - egal ob Auftraggeber, Kunde, zufällig vorbei-surfender User im Internet, privat im Familien- und Freundeskreis usw.

Niemand anders sonst. Sie und Du.

Alles andere kann zur Selbstdarstellung eine unangemessene Anmaßung sein.

Beispiel für technische Entwicklung in der Abbildungsleistung

Faszinierend bzw. sogar atemberaubend ist, welche Entwicklung die Fotografie seit ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert genommen hat. Zum Anfang hat man kaum etwas erkennen können, was 5 m bis 50 m vor der Aufnahmeplatte war [nachfolgendes Foto oben]. Später - nach über fast zwei Jahrhunderten [nachfolgendes Foto unten] - kann der Mensch fotografisch etwas darstellen, was unglaubliche 66.500 Billionen km entfernt und 38 Billionen km hoch ist, ohne selbst dort gewesen zu sein...

Die erste Fotografie aus dem Jahr 1825 oder 1827 Es ist wenig zu erkennen und wurde  aus einem Fenster heraus vom Franzosen Joseph Nicéphore Niépce - dem Erfinder der Fotografie - mit einer Belichtungszeit von 8 Stunden fotografiert.

Die "Säulen der Schöpfung" im Weltall Eine Sternenformation unfassbare 7.000 Lichtjahre entfernt und von der NASA im Jahr 1995 mit dem Weltraumteleskop "Hubble" aufgenommen. Die Höhe der Säulen beträgt unglaubliche vier Lichtjahre.

[Angaben basierend auf Informationen aus WIKIPEDIA]